Der Verein

Die Entstehung des Vereins ist recht jung, jedoch blicken wir alle auf jahrelange Erfahrung im Tierschutz zurück. Unabhängig voneinander unterstützten wir diverse internationale Projekte, bei denen wir uns kennenlernten. Durch den gleichen Helfergedanken wurde der Kontakt natürlich intensiver. Uns alle verband jedoch schon lange eins, die Hilfe eines bestimmten Projektes in Omsk, der siebtgrößten Stadt Russlands - mitten im tiefsten Sibirien. Dort steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen, Hilfe vor Ort gibt es so gut wie keine. Private Hilfe aus Deutschland erwies sich als sehr schwierig und vor allem die extremen Temperaturen im Winter von bis zu -30 Grad bedeuten für viele Tiere den Kältetod.

Dies waren für uns die Gründe, um den Schritt zur Vereinsgründung zu wagen, damit wir gemeinsam den Katzen das Leben ein Stück weit lebenswerter machen können.

Unsere Hilfe erstreckt sich in erster Linie auf die Unterstützung der ehrenamtlichen Pflegestellen in Omsk. Evi !? ist einer der guten Seelen der Stadt. Sie koordiniert und betreut mehrere Pflegestellen und unterhält den Kontakt nach Deutschland.

Eine der größten Pflegestellen vor Ort gehört Irina. Die Russin hat es sich zur Aufgabe gemacht, die frierenden Samtpfötchen von der Straße zu retten, sie zu pflegen und medizinisch zu versorgen, damit sie anschließend in ein liebevolles Zuhause vermittelt werden können. Von uns wird sie durch die monatliche Zahlung der Hausmiete unterstützt.

Regelmäßige Kastrationsaktionen sind ebenfalls unser Ziel, denn sie sind eine wichtige Voraussetzung im Tierschutz, um nachhaltig helfen zu können.

Darüber hinaus setzen wir alles daran, das Leben der Omsker Katzen zu verbessern. So wird schrittweise die Pflegestelle Irina modernisiert und katzengerechter gestaltet. Dies konnten wir vor Vereinsgründung mit anderen Initiativen in kleinen Schritten schon beginnen, die Vollendung streben wir nun zukünftig an. Wie schon erwähnt, gestaltet sich die Hilfe für die Omsker Katzen eher schwierig. Flugpaten, die Hilfsgüter auf ihrem Flug nach Omsk mitnehmen und solche, die auf ihrem Rückflug Katzen nach Deutschland in ihr neues Zuhause begleiten, sind sehr rar.

Ebenfalls sehr schwierig ist die Besorgung des Futters direkt in Omsk, da dort teilweise die Infrastruktur ungenügend ausgebaut ist und die Pflegestellen viele Kilometer voneinander entfernt sind. Dabei spielen auch Wind und Wetter eine nicht unerhebliche Rolle.

Zudem sind viele Dinge, die die Miezen so dringend benötigen entweder nicht vorhanden oder so überteuert, dass man sie sich vor Ort nicht leisten kann. Deshalb ist die derzeit einzige Möglichkeit das Versenden von Paketen, welches dadurch erschwert wird, dass jeder russische Bürger nur eine bestimmte Menge an Paket im Monat erhalten darf, die ein gewisses Gewicht nicht überschreiten dürfen. Darüber hinaus ist der Paketversand sehr kostenintensiv. Leider ist dies derzeit die einzige Möglichkeit, vor Ort materielle Hilfe zu leisten.

 Kurz und knapp unsere Hilfe:
- Finanzielle Unterstützung der Pflegestellen • Irina • Soja • ... - Unterstützung durch Sachspenden
- Zahlung der monatlichen Miete • Großpflegestelle Irina - Vermittlung der Katzen - Spendenaktionen
- Kastrationsaktionen
- Monatsprojekte